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Ob es um das Thema Leichtbau geht oder um die Entwicklung leiser und vor allem verbrauchs - und schadstoffarmer Fahrzeuge - in der Automobilindustrie sind numerische Simulationsmethoden zur Produktentwicklung und Optimierung unverzichtbar. Industriell einsetzbare Software-Werkzeuge wie Nastran, Abaqus und LS-Dyna sind für Hochleistungscluster mit Standardkomponenten verfügbar. Mit zunehmender Verfeinerung nimmt allerdings die Datenmenge rasant zu und immer häufiger erweist sich die I/O Bandbreite als Leistungsschwachstelle in den Computer Systemen. Ein von NEC entwickeltes Konzept für ein globales paralleles Dateisystem soll diese Schwachstelle nicht nur beseitigen, sondern auch gleichzeitig die Verfügbarkeit deutlich erhöhen.
Alle Linux HPC Cluster (z.B. NEC LX Baureihe 2000-4000) können nun mit NEC LXFS ausgestattet werden, einem hochperformanten parallelen Filesystem basierend auf Lustre Technologie. Hier hat NEC eine eigene Lösung entwickelt, die die Performance von Lustre um eine hohe Zuverlässigkeit ergänzt, und dabei durch einen Building-Block-Ansatz leicht zu handhaben ist. Zudem wurde ein Verfahren entwickelt, das die Installation und die Inbetriebnahme erheblich vereinfacht und es zudem ermöglicht im Desaster-Fall eine zeitnahe Wiederherstellung des Systems zu garantieren. Diese Lösung wurde in Zusammenarbeit mit einem Kunden in der Automobilindustrie entwickelt und ist unter anderem dort wesentlicher Bestandteil in den täglichen Produktionsabläufen.
Die vollständige NEC LXFS Lösung umfasst sowohl die Software als auch die zugehörigen Hardwarekomponenten wie Metadaten Server und Object Storage Server mit dem dazugehörigen Plattenplatz und - bei Bedarf - auch deren Integration mit NEC OSCAR-Pro.
Die NEC LXFS Installation besteht aus einem Metadaten Block und mindestens einem Object Store Block. Die Server in den beiden Blöcken sind in Failover Konfigurationen aufgebaut und fangen somit zuverlässig den möglichen Ausfall von Hardwarekomponenten auf. Die verwendeten Storagekomponenten verfügen über mehrschichtige Redundanzen auf Software - und Hardwareebene. Der Metadaten Block übernimmt den Metadatenservice, zudem übernimmt er die Managementfunktion des Fileserver Clusters.
Der Object-Store Block stellt das Grundelement der Skalierbarkeit dieses Filesystem Konzepts dar. Die enthalten Server sind in active-active Failover Konfiguration aufgebaut und verwalten mehrere Object-Storage-Targets. Die Bandbreite und Kapazität des Filesystems skaliert mit der Anzahl der Object Store Blöcke.
NEC bietet auch über die Installationsphase hinaus Analyse, Beratung, Optimierung und Training für die effiziente Nutzung von NEC LXFS sowie weitergehenden Support an.
NEC LXFS bietet größtmögliche Flexibilität bzgl. Bandbreite und Kapazität. Die Object Store Blöcke können je nach Kundenwunsch konfiguriert werden. So skaliert die Bandbreite der Filezugriffe mit der Anzahl der Object-Storage-Targets, diese kann für jede Datei individuell eingestellt werden.
NEC legt größten Wert auf Zuverlässigkeit der Lösung. Der kontinuierliche Betrieb der Lösung war Grundlage des Systemdesigns. So gibt es viele Redundanzschichten in Hardware und Software, von Raid6 über multiple Controller bis hin zu Failover-Servern. Wesentlich bei NEC ist die sorgfältige Auswahl von Komponenten. Die Überwachung des Systems ist transparent und flexibel einstellbar, automatische Maßnahmen und automatische Benachrichtigung informieren zuverlässig über systemkritische Ereignisse.